Was ist Meditation?

 

Die Meditation ist eine Methode, mit der du dich – deine Gedanken, Empfindungen, Gefühle, Verhaltensmuster und Einstellungen – besser kennen lernen kannst, als du es je für möglich gehalten hast. Einige buddhistische Lehrer beschreiben die Meditation als Prozess, Freundschaft mit sich selbst zu schließen. Anstatt unsere Aufmerksamkeit nach außen auf andere Menschen oder andere Ereignisse zu richten, wenden wir unseren Blick rückwärts nach innen.     

Wir wissen, dass unser Geist permanent beeinflusst wird – durch unsere Erlebnisse in der Kindheit, durch unsere Umgebung, durch die direkten und unterschwelligen Botschaften der Medien, usw. Alle diese Formen der Programmierungen formen den Geist auf die eine oder andere Weise und üben einen langfristigen Einfluss auf unser Handeln, unser Denken und Reden aus.

Durch die Meditation ist es möglich, die Auswirkungen der negativen Programmierungen zu überwinden. Anstelle von zerstörerischen Gewohnheiten wie Angst, Frustration und Stress, können wir durch die Meditation positive Zustände des Geistes wie Vertrauen, liebendes Mitgefühl, Weisheit, Zufriedenheit und „Flow“ erfahren.

Buddhistische Meister erinnern gern daran, dass der eigene Geist entweder der schlimmste Feind oder der beste Freund sein kann. Wenn er durch negatives Denken angetrieben wird, wird er zum schlimmsten Feind. Wenn wir jedoch in der Lage sind, durch die Meditation unseren Geist zu „entschleunigen“, unsere ständig kreisenden Gedanken ruhig zu bekommen, unsere Sorgen und Ängste loszulassen und uns nur noch auf das pure Sein zu konzentrieren, dann wird unser Geist zu unserem besten Freund.

Dann wird die Zeit kommen, dass wir gelassen und souverän mit auch scheinbar schwierigen Situationen umgehen können.